Kinderzahnmedizin
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Die
Kinderzahnmedizin, auch Kinderzahnheilkunde genannt, ist für
mich ein wichtiges Teilgebiet der Zahnmedizin.
Die Kariesprophylaxe (Karies-Vorbeugung)
ist für eine lebenslange Zahnerhaltung vor allem im Kindesalter sehr
wichtig.
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Fragen
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Eine negative Erfahrung beim Zahnarzt kann ein Leben lang anhalten. In diesem Bewusstsein sind mir meine kleinsten Kunden die allerwichtigsten. Kinder brauchen viel Zeit, viel Einfühlungsvermögen und oft auch viel Geduld.
Eltern tragen wesentlich zu einem erfolgreichen Zahnarztbesuch bei. Als Vorbilder prägen sie die Kinder. Hat ein Elternteil Angst vor dem Zahnarzt und äussert diese auch laut, so wird sich diese Angst auf das Kind übertragen. Messen die Eltern der Zahnpflege keine Bedeutung bei, so überträgt sich dies ebenfalls.
Die Sorge um Kinder fängt schon bei der Schwangerschaft an und hört wohl nie auf. In diesem Zusammenhang beachten Sie auch bitte unsere Internetseite zu Schwangerschaft.
Geben Sie Ihrem Kleinkind keine Schoppen mit zucker- oder säurehaltigen Getränken. Vor allem vor dem Einschlafen, wenn der Zucker nicht mehr vom Speichelfluss verdünnt wird und keine Zahnreinigung mehr stattfindet, ist auf einen gesüssten Schoppen zu verzichten. Negative Folge von zuckerhaltigen Schoppen sind Flaschenkaries, auch Bottle-Karies genannt. Weil vor allem die Innenseiten der oberen Schneidezähne davon betroffen sind, wird dies von den Eltern meist erst bei stark fortgeschrittenem Kariesbefall festgestellt. Ein vorzeitiger Verlust der Zähne kann die Folge sein.
Wir empfehlen nur ungesüssten Tee oder Wasser als Füllmittel für Schoppen zu verwenden. Auch Fruchtsäfte sind ungeeignet und sollten nur zu den drei Hauptmahlzeiten konsumiert werden. Die Zähne Ihrer Kinder werden es Ihnen danken.
Weitere nützliche Informationen rund um das Thema Kinderzahnmedizin finden Sie unter: http://www.kinderzahn.ch
Fragen
Gibt es speziell ausgebildete Kinderzahnärzte?
Ja. Es gibt die Möglichkeit, sich an der Universität auf der Abteilung für Kinderzahnmedizin weiterzubilden.
Sollen Kinder zu einer Erwachsenen-Behandlung
mitgenommen werden?
Ja. Es ist sehr hilfreich ein Vertrauensverhältnis zum Zahnarzt aufzubauen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch das Verhältnis der Eltern zum Zahnarzt, da sich dieses in den Kindern widerspiegelt. Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Kind nie negativ über den Zahnarzt oder eine Zahnbehandlung sprechen. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Internetseite Mein Kind das erste Mal beim Zahnarzt.